Sport schreibt
Geschichte.

Willkommen zu einer einzigartigen Zeitreise.

AKTUELLESDemnächst: 22. Dezember
Am 22. Dezember vor 10 Jahren wird die dreifache Biathlon-Weltmeisterin Magdalena Neuner im Kurhaus von Baden-Baden als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Mitglieder nächstes Mitglied zur Übersicht

Bernhard Langer

* 27. August 1957 in Anhausen

Golf

Zeitpunkt der Aufnahme 2016

Golfprofi Bernhard Langer im Jahr 2002 bei den US-Masters in Augusta (Foto: picture alliance)
Langer gewinnt 1985 in Atlanta (Georgia) als erster Deutscher und vierter Ausländer überhaupt das 49. Masters Turnier den USA (Foto: picture alliance)
Langer 1985 bei den Deutschen Golfmeisterschaften in Mönsheim (Foto: picture alliance)
Europameisterschaft 1998 in Alveslohe: Langer schlägt den Ball aus dem Bunker (Foto: picture alliance)
Langer beim Putten bei der PGA-Meisterschaft 1999 (Foto: picture alliance)
Heute ist Bernhard Langer ein beliebter Markenbotschafter (Foto: Mercedes-Benz)
Bernhard Langer in Aktion beim Masters Tournament in Augusta 2016 (Foto: picture alliance)
Volle Konzentration: Langer visiert das Ziel an (Foto: picture alliance)
Im Juli 2016 wird Bernhard Langer mit der "Goldenen Sportpyramide" ausgezeichnet (Foto: picture alliance für Deutsche Sporthilfe)
Portrait

Deutschlands Golf-Legende

Bernhard Langer und seine Erfolge machten den Golfsport in Deutschland in den 1980er und anfangs der 1990er Jahre populär. Seine Siege beim US Masters 1985 und 1993 sowie insgesamt sechs Gewinne des Ryder-Cups, zuletzt 2004 als Kapitän der Europaauswahl, verschafften dem Sport hierzulande größere Beachtung und Langer internationale Anerkennung.

Sein erstes Turnier auf der PGA European Tour gewann Langer 1980 mit dem Dunlop Masters. 1981 beendete er neun Turniere in den Top 3, feierte den ersten von insgesamt fünf Siegen bei den German Open und stand am Jahresende in der Preisgeldrangliste der European Tour auf Platz eins. In den USA gelang ihm 1985 der Durchbruch. Im Golfmekka von Augusta triumphierte Langer beim Masters. Das grüne Sieger-Jackett garantiert ihm für alle Zeiten die Teilnahme am prestigeträchtigsten Turnier der Welt. Zweites Saison-Highlight war im selben Jahr der erste Sieg im Ryder Cup, dem Mannschaftsvergleich der besten Golfer Europas und der Vereinigten Staaten. In der ersten offiziellen Weltrangliste nahm der damals 28-Jährige Deutsche zu Jahresbeginn 1986 die Spitzenposition ein. 1993 siegte Langer erneut beim Masters in Augusta. Neben den weiteren Ryder-Cup-Siegen 1987, 1995, 1997 und 2002 als Spieler war für Langer der Sieg als Kapitän der Europaauswahl 2004 ein weiterer Meilenstein. Im Jahr 2007, mit Erreichen seines 50. Lebensjahres, qualifizierte sich Langer für die PGA Tour Champions, die US-Seniorentour. Bis heute spielt er dort überaus erfolgreich, gewann mehrere Senior Majors sowie in jedem Jahr die Jahres-Gesamtwertung mit Ausnahme des Jahres 2011, als er mehrere Monate verletzungsbedingt ausfiel. Für Staunen sorgt Langer immer wieder beim Masters in Augusta – wo er auch im April dieses Jahres wieder berechtigte Siegchancen hatte. Vor wenigen Wochen erzielte er zudem seinen 100. internationalen Turniersieg – eine einzigartige Leistung.

Langer zählt auch aufgrund seiner geschäftlichen Aktivitäten zu den Top-Persönlichkeiten der internationalen Golfszene. Zusammen mit Bruder Erwin betreibt er mehrere Firmen, organisiert vor allem Turniere und designt Golfplätze. Die 1990 ursprünglich für das German Masters gegründete Langer Sport Marketing GmbH hat sich durch die Ausrichtung von Golfevents einen sehr guten Ruf erworben. Besonders intensiv engagiert sich Langer im Platz-Design. Einige der seit 1986 unter seinem Namen entstandenen Kurse waren bereits Schauplatz internationaler Professional-Turniere. Der bekennende Christ engagiert sich ebenso sozial: Die 2003 gegründete Bernhard-Langer-Stiftung hilft Menschen, die aufgrund ihrer Situation einer finanziellen Unterstützung bedürfen.

Erfolge

Größte Erfolge:
› Zwei Siege beim US Masters 1985, 1993
› Sechs Ryder-Cup-Siege: 1985, 1987, 1995, 1997, 2002 (Spieler), 2004 (Kapitän)
› 42 Siege auf PGA European Tour
› Gesamtsieger der PGA Tour Champions (Senioren) in den Jahren 2008 bis 2010 und  2012 bis 2015
› Sieben Major-Siege auf der Seniors-Tour, zuletzt als erster Spieler überhaupt das „Titel-Triple“ 2014, 2015 und 2016 bei den Senior Players Championship

Auszeichnungen:
› Bundesverdienstkreuz
› Silbernes Lorbeerblatt
› Bayerischer Verdienstorden
› Honorary Officer of the Most Excellent Order of the British Empire (OBE)
› European Tour Golfer des Jahres (1985, 1993)
› Medienpreis Goldener Kompass des Christlichen Medienverbunds KEP 1999 und 2002.
› Aufnahme in die World Golf Hall of Fame (2002)
› PGA Professional der Jahre 2001 und 2005
› Champions-Tour Player of the Year (2008, 2009, 2010, 2014, 2015)

Biografie

Deutschlands Golf-Legende

Damals, am 15. April 1985, war dieser Mann in Deutschland kaum bekannt: Bernhard Langer, der 27jährige aus Anhausen bei Augsburg, hatte das US Masters im Augusta National Golf Club in den USA gewonnen. Der Schwabe mit den blonden Locken und dem knallroten Outfit wirkte selbstbewusst, als er sich das Grüne Jackett für den Sieger über die Schultern streifen ließ. Ein Deutscher als Champion eines der vier Major-Turniere - das hatte es noch nie gegeben. Langer selbst allerdings schien kein bisschen überrascht von seinem Sieg. Die Karriere des jungen Augsburgers hatte ihren ersten Höhepunkt erreicht, und die besondere Beziehung zwischen Langer und dem Augusta National Golf Club, dem wohl exklusivsten Golfclub der Welt, nahm ihren Anfang. Deutschland schließlich, damals Golf-Entwicklungsland, entdeckte mit Hilfe dieses Mannes den Golfsport für sich.


Wer die Geschichte des Bernhard Langer erzählt, rekapituliert in gewisser Weise auch einen wesentlichen Teil der deutschen Golf-Geschichte. Untrennbar sind die beiden miteinander verbunden. Langer, inzwischen 58 Jahre alt, hat die Golfszene hierzulande geprägt wie kein anderer. Die Serie seiner Siege ist schier endlos: 100 Titel weltweit hat er geholt, erst im Mai gewann er seinen sechsten Majortitel bei den Senioren. Er ist zehnfacher Ryder Cup-Spieler, führte Europas Team 2004 als Kapitän des europäischen Teams im Kontinentalkampf gegen die USA an. Was sein Image aber am meisten geprägt hat, sind seine zwei Siege bei den US Masters 1985 und 1993 in Augusta. „Egal wo ich hinkomme, heißt es immer „zweifacher Masterssieger,“ meinte er 2015.  „Ich habe in meiner Karriere bisher 95 Turniere gewonnen, aber es werden oft nur die zwei Masters-Siege genannt.“


Als er 1982 zum ersten Mal nach Augusta fuhr, überwältigte ihn dieses Turnier in den Südstaaten der USA. „Mir war nicht klar, wie besonders der Golfplatz ist und was die US Masters ausmacht mit ihren strengen Regeln.  Vor den Schwierigkeiten der Grüns schließlich musste er kapitulieren: „Ich habe den Cut verpasst mit elf Schlägen hinter dem Ersten nach 36 Löchern. Ich hatte elf Dreiputts auf 36 Löchern gemacht – der helle Wahnsinn. Das war einfach die Ungewohntheit auf solchen Grüns mit solchen Fahnenpositionen zu spielen.“


Die USA, die ihm auch dank seiner amerikanischen Frau Vikki inzwischen längst zur Heimat geworden ist, waren damals noch weit weg für den jungen Mann, der so zufällig zum Golfsport gefunden hatte und ihn zu seiner Leidenschaft machte. Nein, der Junge Bernhard, hatte mit dem Golfsport eigentlich nichts gemein. Der Vater war Maurer, die Mutter verdiente als Bedienung dazu. Geld war eher knapp im Hause Langer, weshalb der größere Bruder Erwin sich irgendwann als Caddie im Golfclub Augsburg-Burgwalden verdingte. „Ich war damals neun und ziemlich überrascht, als er mit ein paar Mark nach Hause kam“, erinnert sich Langer heute. Er bewarb sich für den gleichen Job und verliebte sich in das Spiel. Ein Holz, zwei Eisen und einen Putter mussten sich die Geschwister anfangs teilen, Doch während es Erwin auf die weiterführende Schule trieb, entschied sich Bernhard für die Regelschule, um nachmittags die Bälle über Platz und Range klopfen zu können. Mit 15 Jahren begann er eine Lehre zum Golflehrer an, mit 18 Jahren fing er an in einem klapprigen Auto durch Europa zu reisen. 1980 gewann er mit den Dunlop Masters seinen ersten Titel. In Deutschland, wo es zu diesem Zeitpunkt gerade einmal knapp 50.000 Golfer gab, wurde er damit nicht wirklich bekannt. Überhaupt hatte der Job eines Golfprofis in etwa die Wertigkeit wie der eines Boxers. Wer aus vernünftigem Hause kam, wurde Anwalt oder Arzt, Golfprofi sicher nicht.


Für den Methodiker Langer aber war dieser Beruf perfekt. Er kommt ihm mit seinen hohen Anforderungen an Disziplin, Methodik, stretegisches Denken und Geduld entgegen. Man könnte auch sagen: Langer ist perfekt auf diesen Sport zugeschnitten. Über außergewöhnliches Balltalent redet niemand, wenn er über die Leistungen Langes spricht. Der Deutsche ist kein Ballkünstler wie es sein gleichaltriger Kollege Severiano Ballesteros aus Spanien gewesen ist, kein großgewachsener Athlet wie der Australier Greg Norman, mit dem er Jahre um die Titel stritt. Langer lernte das Spiel nicht wie Tiger Woods von klein auf von der Pique auf, spielte nicht mit zig anderen Kindern tagein tagaus auf erstklassigen Golfplätzen wie der inzwischen ebenfalls 58jährige Nick Faldo. Nein, Bernhard Langer ist der Typ, der sich diesen Sport erarbeitet hat, der seinen Schwung zig mal in all‘ seine Einzelteile zerlegte, um ihn dann wieder auf sich selbst und seinen Körper maßzuschneidern.


Entstanden ist ein Spieler, der all‘ diesen berühmten Kollegen, über die wir gerade gesprochen haben, vor allem in einem überlegen ist: Er spielt noch immer, seit 40 Jahren schon. Ein Großteil jener, die seine Karriere begleitet haben, ist längst in den Ruhestand getreten, gestorben oder auf die Position eines TV-Kommentators gewechselt. Selten finden sich Profis, die sich über Jahrzehnte hinweg für ihren Job begeistern können. „Ich liebe Golf. Ich liebe den Wettbewerb,“ sagt Langer dazu. „Ich bin zum Glück gesund, habe eine ordentliche Technik und einen soliden Kopf.“


Das Resultat dieser Kombination ist für die Fans erstaunlich und für die Konkurrenz ernüchternd. Je älter der Mann, desto besser wird er, könnte man meinen. „Vintage Langer“ wäre wohl der passende Begriff für dieses Phänomen. Natürlich war der Deutsche auch mit 30, 35 und 40 Jahren erstklassig, gehörte stets zu den Top 50 der Welt, führte 1986 die Weltrangliste an. Die Dominanz aber, wie er sie mit seinem Wechsel auf die Seniorentour erreicht hat, ist durchaus mit der Übermacht eines Tiger Woods in seinen besten Phasen während der Jahre 2000 und 2001 vergleichbar. „Er ist so fit wie eh und je“, resümierte der Amerikaner Olin Browne im Mai, nachdem er Platz zwei beim Major-Turnier Regions Tradition hinter Langer belegt hatte. „Er ist ein Kerl, der das Thema Platzstrategie beherrscht wie kein anderer. Er weigert sich auch nur ein paar Zentimeter vor dem Gegner zurückzuweichen. Er misst den Platz besser aus als jeder andere. Er spielt seine Stärken aus, und er ist hartnäckig.“


Bei den British Seniors Open 2014 deklassierte er am Ende das Feld mit 13 Schlägen, es war der zweitgrößte Vorsprung nach Tiger Woods im Jahr 2000 bei den US Open (15 Schläge), mit dem jemals ein Turnier gewonnen wurde. „Es fühlte sich an, als habe ein Nicht-Senior bei den Senioren mitgespielt“, schrieb der Korrespondent des US-Senders CBS, der im schottischen Turnberry den Siegeszug des Deutschen verfolgte. Kein Wunder, dass Langer den Charles Schwab Cup, die Geldrangliste der Senioren, in den vergangenen zwei Jahren jeweils gewonnen hat. Und wer glaubt, mit über 50 Jahren seien die Einnahmequellen im Golfsport eher versiegt, stellt überrascht fest, dass Deutschlands Vorzeigegolfer seinen jungen Nachfolger Martin Kaymer mit einem Gesamtverdienst von mehr als neun Millionen Dollar aus Werbeeinnahmen und Preisgeldern problemlos um rund drei Millionen übertrumpfte.


Für den einen oder anderen Mitdreißiger ist es dabei schwer zu verstehen, dass ein 58jähriger selbst in der regulären Altersklasse noch mithalten kann. Bei den US Masters allerdings, wo er jede Spielbahn perfekt verinnerlicht hat, beweist der Mann Jahr für Jahr, dass er noch wettbewerbsfähig ist. 2014 belegte Langer Rang acht, 2016 hatte er bis zum Finalsonntag Chancen auf den Sieg, bevor er am Ende Platz 24 belegte. Die dritte Runde des Turniers absolvierte er mit dem Australier Jason Day, einem jugendlichen Kraftpaket, der den Ball vom Abschlag weg locker 30 Meter an Langer vorbeidrischt. Ein Manko, das Langer durch die Vermeidung strategischer Fehler und ein sensationelles kurzes Spiel rund ums Grün kompensiert. „Dass ein 58jähriger fähig ist, bei uns spielerisch mitzuhalten und dabei nach 40 Jahren immer noch die gleiche Motivation hat, ist ziemlich beeindruckend“, lautete Days Resümée.


Teil des Erfolgskonzeptes ist Langers Fitness- und Ernährungsprogramm: Schlank und muskulös ist der Deutsche seit langem. Zu Zeiten, als Golfprofis nach der Turnierrunde eher an der Bar als im Fitnessraum des Hotels bei einem Turnier verschwanden, war Langer ein Pionier, der sich stundenlang mit Dehnübungen und Hanteln quälte, um sich anschließend ein wenig Rohkost zu gönnen. Ernährungsfragen, die richtigen Vitamine und Mineralstoffe beschäftigen ihn seit Jahrzehnten – wer wie er eine Karriere über Jahrzehnte hinweg verfolgt, überlässt nichts dem Zufall.


Letztendlich ist es auch dieser strategische Ansatz gewesen, der ihm über die Yips-Krisen hinweg geholfen hat. Dieses unkontrollierbare Zucken der kleinen Handmuskeln wird vom Gehirn gesteuert, macht jeden Putt selbst aus kurzen Distanzen unberechenbar und jede Runde zum Vabanque-Spiel. Langer kämpfte mehrfach damit, Resignation aber ist nicht Teil seines Konzeptes. Er testete Putter und Griffe, entwickelte beim ersten Mal den sogenannten Krallengriff, der die Hände stabilisierte und entschied sich später für die Verwendung des langen Besenstil-Putters, dessen Technik er 2016 erneut modifizierte, als die Verankerung des Schlägers am Brustkorb für verboten erklärt wurde.


Der eigene Umgang mit solchen Problemen macht demütig und schafft Verständnis für die Probleme anderer. Vielleicht auch deshalb hat Bernhard Langer auch in jenen Rollen brilliert, in denen es nicht um das eigene Golfspiel ging. Als er im Jahr 2004 Europas Ryder Cup Kapitän im amerikanischen Detroit anführte, gelang der Mannschaft ein Sieg von 18,5 u 9,5. Es war der höchste Sieg, den Europa bis dato erzielt hatte. Akribisch geplant wurde die Veranstaltung für Langer auch deshalb ein Erfolg, weil keiner seiner zwölf Spieler nur einmal seine Autorität in Frage stellte. Ruhig und bestimmt kann der Deutsche bei solchen Gelegenheiten sein, freundlich aber durchaus streng. Seine jahrzehntelange Expertise blitzt permanent auf, lässt Kritiker verstummen.


Deutschland hat auch als Turnierstandort von seinem Erfahrungsschatz profitiert. Als Langer beschloss, seine Begeisterung für das US Masters in ein eigenes deutsches Turnier einzubringen, entstand die German Masters, erstmals ausgetragen 1987 im Stuttgarter GC Solitude. Später wechselten der Sponsorenname, auch der Modus und der Veranstaltungsort. Aber Bernhard Langer der Turnierveranstalter war der Erste, der amerikanische Superstars für einen Auftritt hierzulande gewinnen konnte. Weltstars wie Fred Couples oder John Daly  traten an. Eine Sensation zu Zeiten, als man noch nicht tagtäglich im Bezahl-Fernsehen jede Turnierrunde verfolgen konnte. Ein paar Mal schlüpfte Langer dabei nicht nur in die Rolle des Gastgebers, sondern auch in jene des Champions. Vier seiner Turniere hat er selbst gewonnen.  Auch das ist weltweit einmalig. Aber typisch Langer.

Petra Himmel, Juli 2016


Literatur zu Bernhard Langer:


Biografie: Stuart Weir/Bernhard Langer: Meine Lebensgeschichte. Höhen und Tiefen meines Lebens, Hänssler Verlag, Holzgerlingen 2002. ISBN 3-7751-3921-4.

Bill Elliott/Bernhard Langer. Dt. von D.A. Freiherr von Thüna „Das ist mein Leben: eine Autobiografie“